In Omas Fußstapfen

Da ich mich hier in Omas Fußstapfen bewege möchte ich auch ein kleines Andenken präsentieren: Omas Socken. Ein Paar das noch übrig geblieben ist, von Omas fleißigen und unermüdlichen Händen gefertigt und mittlerweile mindestens zwischen 10 und 15 Jahren alt. Bis auf ein paar Flusenknötchen noch fast wie neu. Das schaffen keine maschinell und für teuer Geld erworbenen Industriesocken. Ich habe grade noch ein Paar der Marke “Falke” entsorgt, da nach 3 Monaten an Ferse und Zehe dicke, dicke Löcher erschienen sind. Sehr schade um das Geld, da hätte ich besser zwei Knäuel Wolle für kaufen sollen und selber stricken. Omas Socken sind immer noch ohne Löcher!

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Omas Socken

Omas Socken

Socken “Toe-up” – Achteranschlag

Achteranschlag

Für Socken die von der Spitze zum Bündchen gestrickt werden, sogenannte “Toe-up” Socken eigenet sich der Achteranschlag. Hierzu wickelt man das Garn in Achterschlingen um zwei parallele Nadeln. Für eine Sockenspitze brauchen wir 8 Maschen – also sollten auf jeder Nadel vier Schlingen sein. Mit einer dritten Nadel strickt man dann zuerst die eine Nadel rechts ab, wendet die Arbeit um 180° und strickt dann die zweite Nadel rechts ab. Das ist der kniffeligste Teil, danach geht es ganz normal in Runden weiter. Um nicht die Orientierung zu verlieren markiert man sich in der nächsten Runde nach der ersten Masche den Rundenanfang mit einem Maschenmarkierer oder einer Büroklammer. Diese wird in jeder Runde einfach mitgeführt.

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Achteranschlag

Achteranschlag

Achteranschlag - eine Runde gestrickt

Die erste gestrickte Runde nach einem Achteranschlag.

Los geht’s…

Los geht's...

… mit dem ersten Beitrag. Der erste ist der schwerste, und darum ganz kurz und schmerzlos:

Hier geht’s ums Stricken. Ich möchte zeigen wie es geht und was man machen kann. Und damit wäre eigentlich auch schon alles wichtige gesagt für den ersten Beitrag. Der Anfang ist gemacht. Jetzt holen wir unser Strickzeug und legen los. Los geht’s!

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